"Fantasie ist wichtiger als Wissen,

                    denn Wissen ist begrenzt."                                                                                            

- Albert Einstein -

"Fantasie ist nicht Ausflucht.

Sich etwas vorstellen, heißt, eine Welt erschaffen."

 

- Eugène Lonesco -


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Die Spur der Bücher

Roman von Kai Meyer

448 Seiten

Ein magischer Detektivroman im viktorianischen London

 

London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.
Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt. Nachdem Mercy Amberdale einen Freund bei einem Einsatz verloren hat, schwört sie der Bibliomantik ab und macht sich fortan auf die Suche nach Büchern. Doch die Vergangenheit lässt ihr keine Ruhe und auch die Gegenwart ist alles andere als rosig. Verfolgt und mit einem fast aussichtlosen Auftrag, bleibt ihr bald nichts anderes mehr übrig, als doch wieder nach ihrem Seelenbuch zu greifen. Dabei gerät sie auf die Spur einer geheimnisvollen Unbekannten. Doch ist die wirklich so fremd?

Die Spur der Bücher spielt zeitlich vor der „Welt der Bücher“-Reihe. Man kann diesen Band unabhängig von der Reihe lesen, es wird eine neue Reihe begonnen. Für mich war das Buch fast ein wenig wie nach Hause kommen. Ein Wiederlesen mit all den schönen Dingen, die ich schon aus der ersten Reihe kannte. Die Seelenbücher, Origamis, Seelenherzen und natürlich die kleinen Zaubereien.

Das Buch liest sich fast wie ein Krimi. Es gibt Tote und Mercy schreibt es sich auf die Fahnen, den Mörder zu finden. Das ist nicht ganz so einfach, weil sie ja in Kreisen der Magie ermittelt und alle anderen stärker als sie zu sein scheinen. Meyers Schreibstil hat mich sofort wieder gefesselt. Seine spritzigen Dialoge, die hübschen Figuren und die spannende Handlung machen dieses Buch wieder zu etwas Besonderem. Mercy ist ein Charakter, den man lieben muss. Sie ist keine Überfrau, hadert mit ihrer Vergangenheit und macht Fehler. Ihre Freunde hingegen bleiben etwas blass und nehmen wenig Raum ein. Vielleicht ändert sich das in den Folgebänden ja noch, was mich sehr freuen würde. Denn die Szene als Tempest Philander die Wolkenfiguren zeigt, fand ich überaus gelungen.

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Veggi für 8 Wochen

Vor ein paar Monaten habe ich mal wieder einfach so im Internet gesurft. Das mache ich nicht oft - eigentlich nur wenn ich Langeweile habe. Ich landete zuletzt auf Youtube und schaute Dokumentationen über arme, kleine männliche Küken die lebendig geschreddert werden und männliche Ferkel die ohne Beteubung kastriert werden, damit ihr Fleisch nicht nach Eber schmeckt. Wenn ich so etwas sehe werde ich sehr traurig und schäme mich beinahe zur Rasse Mensch zu gehören. Sind wir doch die grausamsten Tiere von allen!

 

Ich mag Schnitzel. Ich mag allerdings auch Schweinchen, Kühe und überhaupt alle Tiere, wenn sie lebendig sind und die Möglichkeit haben ein artgerechtes, langes und glückliches Leben zu  leben. Zuhause essen wir ganz bewusst wenig Fleisch und ernähren uns schon so das wir viel Obst und Gemüse essen. Im Sommer bauen wir viel im eigenen Garten an. Dennoch hatte ich das Gefühl es reicht einfach nicht. Also wollte ich mal schauen wie es ist, sich ganz veggi zu ernähren. Würde mir überhaupt etwas fehlen?

 

Fleisch wird in Supermärkten teilweise günstiger angeboten als Gemüse. Tiere sterben qualvoll um für 1,99 pro 500g. als Hack verkauft zu werden. Dann essen die Menschen es nicht auf und es landet im Müll.... und dafür der Tot? Ist es okay das wir Menschen entscheiden das ein Schweineleben so wertlos ist? - NEIN!

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Tschüss Teelichter

Ich mag Kerzenlicht! Es macht eine schöne Stimmung und verleiht jedem Raum etwas behagliches. Das Licht ist schön warm, es wird irgendwie gemütlicher.

 

Ist dir schoneinmal aufgefallen wie viel Müll eine Packung Teelichter macht? Mir wurde es vor kurzem bewusst. Da ist einmal die Plastikfolie drumherum und dann die kleinen Aluminium Becher, die nach wenigen Stunden brenndauer im Müll landen. Welch eine verschwendung für diesen Rohstoff. Ein Teelicht brennt vielleicht 3-4 Stunden, wenn überhaupt so lange. Es bleiben auch immer Wachsreste in der Aluschale. Oft habe ich es bei Teelichtern, wenn ich sie nach 1-2 Stunden auspuste, brennt sie beim zweiten Mal anzünden, am nächsten Tag zum Beispiel, garnicht mehr ganz runter. 

 

Ich habe nun beschlossen auf Teelichter zu verzichten.

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Gaumenfreuden

Draussen unterwegs


Bücherliebe

Selbstliebe



 

Zärtlichkeit und Güte drücken nicht Schwäche und Verzweiflung aus, sondern sie sind Zeichen der Stärke und Entschlossenheit.